Aktuelle Situation

Wiederaufnahme der Gottesdienste

Seit dem 17.05.2020 starten wir wieder mit Gottesdiensten in unseren Kirchen. Da das Platzangebot wegen der Abstandsregeln (2m) sehr begrenzt ist, feiern wir bis zu den Sommerferien in jeder Kirche jeden Sonntag einen Gottesdienst. Um 9 Uhr in der Galluskirche, um 10 Uhr in der Johanneskirche und um 11 Uhr in der Erlöserkirche. In häuslicher Gemeinschaft lebende Paare dürfen nebeneinander sitzen, ansonsten gilt, dass 2m Abstand gehalten werden muss. Es ist gekennzeichnet, wo Sie sitzen dürfen. Bitte halten Sie sich daran.

Gesangbücher werden nicht verteilt. Sie bekommen beim Eingang ein Liedblatt, auch, wenn wir nicht singen dürfen, können Sie so den Gottesdienst mitverfolgen und die Lieder im Herzen mitsingen. Wir empfehlen einen Mundschutz zu tragen.

Bitte achten und beachten Sie die Anweisungen der KGRs und Mesnerinnen, sie sind da, damit alles nach den nötigen Vorgaben ablaufen kann. Das Verlassen der Kirche wird geordnet ablaufen, dazu erhalten Sie Informationen am Ende des Gottesdienstes. Halten Sie sich bitte danach nicht noch im Kirchhof auf und achten Sie auch beim Verlassen des Geländes auf die Abstandsregeln.

Zudem laden wir jeden Montag bei gutem Wetter (das heißt kein Regen und nicht zu kalt) zur Andacht in den Kirchhof der Galluskirche ein. Jeden Dienstag in den Kirchhof der Johanneskirche. Mit einer Auswahl von Bläsern feiern wir gemeinsam jeweils um 19:30 Uhr eine kurze Abendandacht. Auch hier gilt es die Abstandsregeln einzuhalten. 

+++ Dienstag, 26.05.2020 +++


+++ Montag, 25.05.2020 +++


+++ Sonntag, 24.05.2020 / Exaudi+++

Download Predigt von Pfarrer Thorsten Eißler


+++ Samstag, 23.05.2020 +++


+++ Freitag, 22.05.2020 +++


+++ Christi Himmelfahrt, 21.05.2020 +++


+++ Mittwoch, 20.05.2020 +++


+++ Dienstag, 19.05.2020 +++

Letzten Montag hat das Evangelische Kinderhaus unterm Schloss dazu aufgerufen, die Welt ein wenig bunter zu machen. Eine Woche später blüht der “Wunschbaum” in den prächtigsten Farben:



+++ Montag, 18.05.2020 +++


+++ Sonntag, 17.05.2020 / Rogate+++

Download Predigt von Pfarrerin Jennifer Berger


+++ Samstag, 16.05.2020 +++


+++ Freitag, 15.05.2020 +++

„Baba yetu, yetu uliye. Mbinguni yetu, yetu amina!“ Mit Schülerinnen und Schülern habe ich ein Lied gehört, das mit diesen Worten beginnt. Sie haben sehr schnell erkannt, was die Sängerinnen und Sänger da singen. Obwohl sicher keiner von ihnen Swahili kann. „Vater unser im Himmel“. Auf fast allen Sprachen der Welt wird dieses Gebet gesungen und gesprochen. Und immer hat es einen ganz eigenen Rhythmus und Klang, so, dass man auch, wenn man die andere Sprache nicht beherrscht, hineingenommen wird in die vertrauten Worte, in das vertraute Gefühl, das beim Beten des Vaterunsers aufkommt. Im Matthäusevangelium wird erzählt, wie Jesus es seinen Jüngerinnen und Jüngern beibringt. Sie sollen nicht unnötig reden beim Beten, sie sollen nicht beten, nur um gebetet zu haben oder damit Menschen meinen, sie seien rechtschaffene Christen. Sie dürfen darauf vertrauen, dass Gott weiß, was ihre Herzen bewegt und das sozusagen zwischen den Zeilen dieses Gebets hört. Und genauso gilt das noch heute für uns. Wir sind eingeladen mit diesen Worten, die die ganze Welt umspannen, zu beten. Wir müssen keine Formulierungskünstler sein und auch nicht immer geordnete Gedanken haben, wenn wir uns an Gott wenden, sondern können uns darauf verlassen, dass er, der uns Vater und Mutter ist, uns versteht, weil er uns kennt und liebt.

Zugleich haben wir in diesen Worten Jesu eine Richtschnur für unseren Alltag. Alles, was wichtig und wesentlich ist, ist darin enthalten: Gott ist es, dem unser Lob gehört und der unser Leben und die ganze Welt in seiner Hand hat. Er weiß, was gut für uns ist. Ihm dürfen wir uns anvertrauen. Er ist es, der uns versorgt und weil er uns vergibt, können auch wir anderen Menschen vergeben. Er ist der Herr über alles. Über Leben und Tod. Jetzt und für immer.

„Baba yetu, yetu uliye. Mbinguni yetu, yetu amina!“ für die Menschen in Ostafrika, für uns und für alle Menschen auf der ganzen Welt gilt die Einladung, dass wir uns jederzeit an Gott wenden können. Mit all unserer Not, unseren Ängsten und Sorgen, aber auch mit allen Freuden. Er weiß, was uns, seine Kinder bewegt, wenn wir zu ihm mit den bekannten Worten des Vaterunsers beten.

Pfarrerin Jennifer Berger

Das Lied zum Nachhören finden Sie hier.


+++ Donnerstag, 14.05.2020 +++


+++ Mittwoch, 13.05.2020 +++


+++ Dienstag, 12.05.2020 +++


+++ Montag, 11.05.2020 +++

Das ev. Kinderhaus unterm Schloss lädt ein, die Welt etwas bunter zu machen.

Die Erzieherinnen haben einen „Wunschbaum“ gemalt, den die Gemeinde an dem Garagentor,  neben der Holzbrücke am Rathaus anschauen und gestalten darf.

Alle Gemeindemitglieder sind eingeladen, sich daran zu beteiligen. Dazu steht eine Kiste mit Blättern, Blumen, Schmetterlingen und Stiften bereit. Sie dürfen  sich etwas aus der Kiste aussuchen  und schreiben Wünsche, Grüße, Fürbitten,… darauf. Dann kleben Sie ihr Blatt / ihre Blume/ ihr Schmetterling  an den Baum (ein Klebestreifen befindet sich schon auf der Rückseite der Gegenstände!)

Das Leben ist in dieser besonderen Zeit nicht wirklich bunt, daher darf sich jede Familie einen Stein aus der Kiste nehmen, die ebenfalls am Garagentor steht. Dieser darf mit dem vorhandenen  Nagellack oder gerne auch mit eigenem Nagellack angemalt werden und unter den Baum gelegt werden. Gerne darf der Stein auch ein Gesicht bekommen.  Der eigenen Fantasie ist keine Grenze gesetzt.

Somit soll unser Leben etwas bunter werden!

Auf viele bunte Ideen freuen sich die Erzieherinnen aus dem ev. Kinderhaus unterm Schloss



+++ Sonntag, 10.05.2020 +++

Download Predigt von Pfarrerin Jennifer Berger


+++ Samstag, 09.05.2020 +++


+++ Freitag, 08.05.2020 +++


Andacht von Pfr. Sebastian Schmauder, Holzelfingen

Eine Gitarrensaite liegt neben der Gitarre und freut sich über ihre Freiheit. „Ich lasse mich nicht einspannen, ich will frei sein und entspannt. Ich werde mich nicht auf diese alte Gitarre spannen lassen, womöglich noch neben die brummige Basssaite rechts und die eintönige d-Saite links. Nein, ich will mein Leben genießen und mich entfalten. Ich kann mich lustig zusammenrollen und in der Sonne ausruhen.” Aber mit der Zeit wurde es der Saite langweilig und öde. Immer so sinnlos daliegen. Die Saite wurde in ihrer Freiheit immer einsamer und nutzloser. Unbeachtet und wenig sinnvoll kam sich die Saite vor. Doch der Gitarrenspieler, der sein Instrument sehr liebte, schaute auf die Saite und erkannte die heimliche Sehnsucht. Er spürte, wie die Saite unter ihrer Bedeutungslosigkeit litt. Da sprach er ihr gut zu: „Wenn du wüsstest, was für herrliche Musik in dir steckt!” Ganz behutsam spannte er sie ein, immer ein wenig mehr, bis sie ihre Tonlage gefunden hatte. Dann begann er zu spielen, und wunderbar klang die Musik in schöner Harmonie mit all den anderen Saiten. Der Spieler hatte seine Freude. Die Saite hatte ihre Bestimmung wiedergefunden.

Manchmal geht es mir ähnlich wie dieser zusammengerollten Gitarrensaite: Mir ist nicht immer zum Singen zu Mute. Manchmal steckt mehr Brummen als Klingen in mir. Mal möchte ich mich lieber „gechillt“ zusammenrollen als womöglich ständige Eintönigkeit. 

Da fordert der Wochenspruch uns auf: Singt dem Herrn ein neues Lied, denn er tut Wunder. (Psalm 98,1)

Diese Aufforderung klingt für mich so wie: „Wenn du wüsstest, was für herrliche Musik in dir steckt!“ Singt dem Herrn, der ER tut Wunder. Es liegt nicht an meiner Ab- oder Angespanntheit, ob ich Klinge. Der Grund für das Singen ist auch nicht mein persönlicher Gefühlszustand. Sondern: Ich lasse mich von Gott „einspannen“. Ich schaue auf das, was Gott tut – das bringt mich zum Singen.

Gott möchte unser Leben zum Klingen bringen. Er möchte uns in sein Handeln einspannen. Nicht, um uns die Freiheit zu nehmen. Nein, Gott möchte uns die tiefste Bestimmung schenken: von seiner Liebe angerührt, mit anderen, für andere und Gott zur Ehre zu klingen.

Pfarrer Sebastian Schmauder


+++ Donnerstag, 07.05.2020 +++


+++ Mittwoch, 06.05.2020 +++


+++ Dienstag, 05.05.2020 +++



Gottesdienste

Donnerstag 21. Mai 2020 - Christi Himmelfahrt
09.45 UhrGalluskirche
Gottesdienst (Prädikant Schneider)
10.30 UhrKirchhof Johanneskirche
Gottesdienst (Pfrin. Julia Reiff/Posaunenchor)
Opfer: Missionsprojekte.
Sonntag24. Mai 2020 - Exaudi
 09.00 UhrGalluskirche
Gottesdienst (Pfr. Thorsten Eißler)
Opfer: Jugendarbeit und Kinderkirche.
10.00 UhrJohanneskirche
Gottesdienst (Pfr. Thorsten Eißler)
Opfer: Asylarbeit.
11.00 UhrErlöserkirche
Gottesdienst (Pfr. Thorsten Eißler)
Opfer: Asylarbeit.
Montag, 25. Mai
19:30 Uhr.Kirchhof Galluskirche: Abendandacht
Unter Berücksichtigung der Abstandsregel feiern wir im Kirchhof eine kurze Abendandacht. Bei Regen entfällt die Andacht.
Dienstag, 26. Mai
19:30 Uhr.Kirchhof Johanneskirche: Abendandacht
Unter Berücksichtigung der Abstandsregel feiern wir im Kirchhof eine kurze Abendandacht. Bei Regen entfällt die Andacht.
Opfer der Abendandachten: Für unsere Missionsprojekte.
» zur Wochenübersicht

Gemeindebrief

Gemeindebrief 4 / 2020
Mai 2020
» jetzt anschauen
» zum Gemeindebrief-Archiv
Ihnen hat die Predigt zum Download oder "Auf einen Moment..." gefallen?

Wir freuen uns über Ihre Spende - jetzt auch einfach und unkompliziert über Paypal.
Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

Bitte beachten Sie, dass ein Teil der Spende als Transaktionsgebühr bei Paypal verbleibt. Daher bitten wir, größere Spenden weiter per Überweisung oder Einwurf zu tätigen, damit der volle Betrag Ihrem gewünschten Opferzweck zugeordnet werden kann.